Deka-Deutschland Nebenwerte-Fonds: 01/2019-Bericht, deutlicher Wertzuwachs - Fondsanalyse


13.02.19 10:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-Deutschland Nebenwerte CF ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Der Fonds lege mindestens 51% seines Wertes in Kapitalbeteiligungen i.S.d. § 2 Abs. 8 InvStG an.

Zu diesem Zweck sei beabsichtigt, das Fondsvermögen nach dem Grundsatz der Risikostreuung überwiegend in Aktien deutscher Small- und Mid Caps (kleinere und mittelgroße Unternehmen) anzulegen.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Im Januar sei die Entwicklung der europäischen Aktienmärkte von der Hoffnung auf eine Entspannung im Handelskonflikt zwischen den USA und China sowie dem Government Shutdown in den USA geprägt worden. In den USA hätten eine gute Berichtssaison sowie marktfreundliche Aussagen der US-Notenbank für weiteren Optimismus gesorgt. Zum Ende des Monats sei ebenfalls die Berichtssaison in Europa in den Fokus gerückt, die bisher besser ausgefallen sei als noch im Dezember befürchtet worden sei.

Der Fonds Deka-Deutschland Nebenwerte habe auf das Marktumfeld mit dem Abbau von Versicherungsunternehmen und Medienunternehmen reagiert. Die Gewichtungen von Unternehmen aus dem Industriesektor sowie Banken seien erhöht worden. Die größten positiven Performancebeiträge seien aus dem Bereich Industrie und Telekommunikation gekommen. Die Allokation im Softwarebereich und der Nahrungsmittelindustrie habe dagegen belastet. Der Anteilpreis des Fonds Deka-Deutschland Nebenwerte habe im Januar deutlich zulegen können.

Nach deutlichen Kursverlusten Ende des letzten Jahres sei den internationalen Aktienmärkten im Januar ein fulminanter Jahresauftakt gelungen. Eine Vielzahl sich abschwächender Konjunkturdaten, die gedämpften Wachstumsprognosen des Internationalen Währungsfonds (IWF) für die Weltwirtschaft und diverse politische Störfeuer hätten die Kauffreude der Anleger dabei nicht bremsen können. Angeheizt worden sei die gute Stimmung von der amerikanischen Notenbank FED und der Europäischen Zentralbank EZB, die beide eine Abkehr von ihrer strafferen Geldpolitik signalisiert hätten, sowie fiskalpolitischen Impulsen und monetären Lockerungen der Chinesischen Zentralbank PBOC.

Aus Sicht von Euro-Investoren habe sich der deutsche Leitindex DAX im internationalen Vergleich (MSCI WORLD INDEX in Euro: +7,4%) unterdurchschnittlich entwickelt. Zum Monatsende hätten sich die Kursgewinne auf +5,8% belaufen. Der ifo-Geschäftsklimaindex sei im Berichtsmonat von 101,0 auf 99,1 Punkte gefallen und habe damit unter der durchschnittlichen Erwartung von Volkswirten (100,7) gelegen.

Unternehmensseitig habe der deutsche Konsumgüterkonzern Henkel mit einer Gewinnwarnung für das laufende Geschäftsjahr 2019 enttäuscht. Der Gewinn solle um etwa 12 Prozent niedriger ausfallen als zuletzt von Analysten erwartet. Zudem sei der Ausblick auf die kommenden Geschäftsjahre, vor dem Hintergrund anstehender Investitionen in die schwächelnde Kosmetiksparte, nur verhalten ausgefallen. Auch die Anhebung der zukünftigen Ausschüttungsquote auf 40% habe die Aktionäre nicht begeistern können. Henkel-Aktien hätten im Monatsverlauf entgegen dem positiven Marktumfeld ca. 11% an Wert verloren. (13.02.2019/fc/a/f)






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