Deka-BasisStrategie Renten CF-Fonds: 06/2019-Bericht, positive Wertentwicklung im Juni - Fondsanalyse


11.07.19 09:00
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Management des Deka-BasisStrategie Renten CF verfolgt die Strategie, überwiegend in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus ganz Europa zu investieren, so die Experten von Deka Investment.

Neben Investitionen in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus dem Euroraum sowie aus den übrigen Ländern Westeuropas könnten auch Investitionen in Anleihen aus Zentral- und Osteuropa getätigt werden.

Die Investitionen würden vorrangig in Euro und in anderen europäischen Währungen erfolgen. Mindestens 75% der Anlagen würden auf Euro lauten oder seien gegenüber dem Euro währungsgesichert. Darüber hinaus könnten auch Anlagen in globale Fremdwährungen erfolgen.

Die Anlagen würden überwiegend in Staats- und Unternehmensanleihen sowie in besicherten, verzinslichen Wertpapieren, z.B. Pfandbriefen erfolgen. Es würden nur Wertpapiere erworben, die selbst oder deren Aussteller eine gute bis sehr gute Schuldnerqualität (Investmentgrade-Rating) aufweisen würden.

Nach einem Rücksetzer im Mai hätten sich die Risikomärkte im Juni wieder in erfreulich positiver Verfassung gezeigt. Insbesondere die Risikoprämien (Spreads) hätten sich deutlich eingeengt und damit die Ausweitung des Vormonats wieder weitgehend zurückgenommen. Die Zinssensitivität (Duration) im Deka-BasisStrategie Renten sei im Monatsverlauf annähernd stabil gehalten worden. Der Fonds habe im Juni eine positive Wertentwicklung verzeichnet.

Internationale Finanzmärkte hätten sich im Berichtsmonat in einem Spannungsfeld zwischen Konjunktursorgen und Aussichten auf zusätzliche Stimuli seitens der führenden Notenbanken bewegt. Insbesondere die Eskalation des Handelskonfliktes zwischen den USA und China habe für eine Stimmungseintrübung gesorgt. So sei der ISM-Index für die US-Industrie im Mai auf den niedrigsten Stand seit 2016 gesunken. Gemessen am Economic Sentiment der Europäischen Kommission habe sich das Wirtschaftsvertrauen im Euroraum zuletzt ebenfalls verschlechtert. Die Abschwächung des Welthandels habe auch den deutschen Unternehmen, insbesondere aus dem verarbeitenden Gewerbe zu schaffen gemacht. Vor diesem Hintergrund sei das ifo-Geschäftsklima im Juni zum dritten Mal in Folge gefallen.

In diesem Umfeld hätten sowohl US- als auch Euro-Währungshüter ihre Bereitschaft signalisiert, die Wirtschaft mit zusätzlichen geldpolitischen Maßnahmen zu unterstützen, falls es in naher Zukunft zu keiner Besserung des Konjunktur- und Inflationsausblicks kommen sollte. So habe die Europäische Zentralbank angekündigt, dass sie die Leitzinsen voraussichtlich nicht vor Mitte 2020 anheben werde. Auch eine zwischenzeitliche Zinssenkung werde nicht mehr ausgeschlossen. Zudem habe die EZB die Konditionen für ihre Langfristtender konkretisiert. Den Kreditinstituten in der Eurozone sollten ab September 2019 bis März 2021 insgesamt sieben zweijährige gezielte Refinanzierungsgeschäfte zu günstigen Bedingungen angeboten werden.

In ihrem Juni-Statement habe auch die US-Notenbank die Tür für eine mögliche Leitzinssenkung geöffnet. Zur Begründung habe die FED auf zunehmende Unsicherheiten für den Wirtschaftsausblick in den USA verwiesen. Nicht zuletzt dank der Aussicht auf eine erneute geldpolitische Lockerung seien die Renditen von US-Treasuries und Bundesanleihen im Juni deutlich zurückgegangen. Die Risikoaufschläge von Unternehmens- und Schwellenländeranleihen seien ebenfalls zum Teil kräftig gesunken. Der Euro habe sich der Marke von 1,14 US-Dollar genähert. (11.07.2019/fc/a/f)






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