Deka-BasisStrategie Renten CF-Fonds: 04/2019-Bericht, leichter Wertanstieg - Fondsanalyse


15.05.19 12:00
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Management des Deka-BasisStrategie Renten CF verfolgt die Strategie, überwiegend in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus ganz Europa zu investieren, so die Experten von Deka Investment.

Neben Investitionen in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus dem Euroraum sowie aus den übrigen Ländern Westeuropas könnten auch Investitionen in Anleihen aus Zentral- und Osteuropa getätigt werden.

Die Investitionen würden vorrangig in Euro und in anderen europäischen Währungen erfolgen. Mindestens 75% der Anlagen würden auf Euro lauten oder seien gegenüber dem Euro währungsgesichert. Darüber hinaus könnten auch Anlagen in globale Fremdwährungen erfolgen.

Die Anlagen würden überwiegend in Staats- und Unternehmensanleihen sowie in besicherten, verzinslichen Wertpapieren, z.B. Pfandbriefen erfolgen. Es würden nur Wertpapiere erworben, die selbst oder deren Aussteller eine gute bis sehr gute Schuldnerqualität (Investmentgrade-Rating) aufweisen würden.

Der Fonds Deka-BasisStrategie Renten habe im Monatsverlauf weiter leicht zulegen können. Positiv habe sich dabei eine weitere Spreadeinengung bei Unternehmensanleihen ausgewirkt. Auch eingesetzte Zinsabsicherungen hätten nach den negativen Vormonaten einen leichten positiven Ertrag erwirtschaften können.

Die Finanzmärkte seien im April durch die Aussicht auf weiterhin günstige Zentralbankliquidität unterstützt geblieben. Auch Konjunkturindikatoren seien tendenziell positiv ausgefallen. Nach der Schnellschätzung von Eurostat habe das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Euroland im ersten Quartal 2019 im Vergleich zum Vorquartal um 0,4% zulegen können. Damit habe die BIP-Entwicklung in der Eurozone die Erwartungen der Mehrheit der Konjunkturbeobachter übertroffen. Dagegen habe sich das ifo-Geschäftsklima in Deutschland auch im April noch im Abwärtstrend befunden. Nach dem erfreulichen Anstieg um einen Indexpunkt im März habe es zuletzt wieder etwas nachgegeben. Dabei hätten sich die Geschäftserwartungen und die Lageeinschätzung nahezu im Gleichschritt verringert. Mit einem Stand von 99,2 Punkten liege der Geschäftsklimaindex aber weiterhin über dem Februarwert.

In den USA sei die Wirtschaft deutlich stärker in das Jahr 2019 gestartet als von vielen Marktteilnehmern erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt habe im ersten Quartal nach vorläufigen Angaben um 3,2% zugelegt, allerdings seien die relativ hohen Lagerinvestitionen nochmals angestiegen. Der US-Arbeitsmarktbericht habe den robusten Wachstumsausblick bestätigt. Im März habe der Beschäftigungsaufbau mit 196.000 Stellen die Schätzungen der Analysten übertroffen. Die Arbeitslosenquote habe mit 3,8% allerdings auf ihrem Vormonatswert verharrt. Die durchschnittlichen Stundenlöhne hätten gegenüber dem Vormonat vergleichsweise schwach zugelegt. In diesem Umfeld seien die Renditen von US-Treasuries und Bundesanleihen mittlerer und längerer Laufzeit leicht angestiegen. Die Risikoaufschläge bei Unternehmens- und Schwellenländeranleihen seien etwas zurückgegangen. Der Euro habe versus US-Dollar per Saldo seitwärts tendiert. (15.05.2019/fc/a/f)





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