DekaSelect: Nachhaltigkeit -Fonds: 07/2019-Bericht, Konjunkturaufschwung weist zunehmende Risiken auf - Fondsanalyse


22.08.19 09:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds DekaSelect: Nachhaltigkeit ist der mittel- bis langfristige Kapitalzuwachs durch ein breit gestreutes Anlageportfolio sowie eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte bei gleichzeitiger Beachtung von Nachhaltigkeitskriterien bei der Auswahl von Zielfonds, so die Experten von Deka Investment.

Bei der Investition des Sondervermögens in die Zielfonds orientiere sich das Fondsmanagement hinsichtlich der Auswahl und Gewichtung der Zielfonds an einem Musterportfolio. Das heiße, dass der Anlagebetrag auf die zulässigen Anlageklassen verteilt werde. Je nach Einschätzung der Entwicklungschancen einzelner Anlageklassen weiche das Management bei der Verteilung des Anlagebetrages auf die Anlageklassen von der Gewichtung des Musterportfolios ab. Ein spezielles Management der Risiken solle Verluste, die bei der Verfolgung der Anlagestrategie durch Investitionen in im Wert schwankende Anlageklassen entstehen könnten, auf maximal 10% im Kalenderjahr begrenzen (keine Garantie). Die Berechnung erfolge exklusive Ausgabeaufschlag.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Das Fondsmanagement wähle ein Sortiment von Zielfonds im Nachhaltigkeitsbereich und vervielfache damit die Anzahl der verschiedenen Wertpapiere, in die mittelbar investiert werde. Auf diese Weise solle die Risikostreuung erhöht und das Spezialistenwissen der Zielfondsmanager genutzt werden. Innerhalb festgelegter Anlagegrenzen könne das Fondsmanagement die Gewichtung der Anlageklassen gegenüber dem Musterportfolio je nach Markteinschätzung variieren: Aktienfondsquote 0% bis 60%, Rentenfonds 0% bis 80%, sonstige Fonds (z.B. Mischfonds) 0% bis 30%, Geldmarktfonds 0% bis 30% des Fondsvermögens.

Der globale Konjunkturaufschwung weise derzeit zunehmende Risiken auf. Abseits einer kurzen Phase überzeugender Wirtschaftsdaten in den USA, China und der EU sei der übergeordnete Trend bislang abwärtsgerichtet. Die Hoffnungen auf eine Konjunkturbeschleunigung in den kommenden Monaten müssten Investoren vorerst scheinbar ad acta legen. Zu schwer würden die fortdauernde Schwäche im Handel und geopolitische Unsicherheiten auf dem globalen Verarbeitenden Gewerbe lasten. Unterstützt worden seien die Kapitalmärkte durch Aussagen der Notenbanken, die eine expansivere Geldpolitik von FED und EZB erwarten lassen würden. Eigentlich habe für 2019 der langsame Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik auf der Agenda der Europäischen Zentralbank (EZB) gestanden. Doch aus Sorge um die lahmende europäische Konjunktur habe EZB-Präsident Mario Draghi jüngst eine komplette Kehrtwende vollzogen. Wie von den meisten Marktteilnehmern erwartet, habe die US-Notenbank FED bei ihrer Sitzung Ende Juli den Leitzins um 25 Basispunkte gesenkt.

Der US-Dollar sei gegenüber dem Euro leicht angestiegen, was aber auch an schwachen Wachstums- und Inflationsdaten aus Euroland gelegen habe. Rentenrandsegmente sowie Euroland-Staatsanleihen würden auf der Suche nach Rendite durch die aktuell expansivere Notenbankpolitik gestützt. Vor allem Schwellenländeranleihen im Lokalwährungsbereich würden von zurückgehenden Inflationsraten und stetigen Zuflüssen begünstigt. Der so genannte Erdüberlastungstag sei nach Berechnung der Denkfabrik Global Footprint Network in 2019 bereits am 29.Juli erreicht worden. (22.08.2019/fc/a/f)






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