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DNCA Invest Europe Growth-Fonds: Gute Alternative zu den bekannten Europa-Fonds - Fondsanalyse


10.02.16 08:50
Euro fondsxpress

München (www.fondscheck.de) - Die Experten von "Euro fondsxpress" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe den DNCA Invest Europe Growth-Fonds (ISIN LU0870553459 / WKN nicht bekannt) vor.

Im Juni 2015 habe Natixis Global Asset Management die französische Fondsboutique DNCA Finance komplett übernommen. Gleichwohl habe die Übernahme nichts an der Ausrichtung und am Managementteam des DNCA Invest Europe Growth geändert. Nach wie vor sei Carl Auffret der Leadmanager. Er sei 2012 zu DNCA gekommen und manage zudem auch noch den DNCA Invest Global Leaders (ISIN LU0383783841 / WKN A0Q88W). Unterstützt werde er seit Auflegung des Fonds von Rajesh Varma und nun auch von Yingying Wu, die im April 2015 neu zu DNCA gekommen sei.

Seit gut einem Jahr könnten auch deutsche Anleger in den bereits 2012 aufgelegten DNCA Invest Europe Growth investieren. Und bislang könne sich die Performance des Fonds sehen lassen. Im vergangenen Jahr habe er den STOXX Europe 600 deutlich hinter sich gelassen. Das Erfolgsgeheimnis des Trios liege in einem konzentrierten Growth-Portfolio. Der DNCA Invest Europe Growth setze auf ausgewählte Wachstumsaktien aus Westeuropa, inklusive Großbritannien, Skandinavien und der Schweiz. Es handele sich dabei hauptsächlich um Large Caps, aber auch Small und Mid Caps würden sich in dem auf 40 Positionen konzentrierten Portfolio befinden.

Zu den Toptiteln des Fonds würden etwa die beiden französischen Werte Teleperformance und Sartorius Stedim gehören. Unter den fünf größten Werten seien zudem auch noch Lonza Group, Ryanair und Fresenius. Die fünf größten Positionen würden gut 25 Prozent des Fondsportfolios ausmachen. Auffret sei stets zu mindestens 95 Prozent investiert und nutze keinerlei Derivate. Branchenmäßig habe Auffret derzeit das stärkste Gewicht in Industriewerten, gefolgt von Pharmatiteln.

Um die richtigen Titel für seinen Fonds auszuwählen, setze Auffret auf acht Kriterien, anhand derer er Aktien und Unternehmen analysiere. Dazu würden ein organisches Wachstum von mehr als fünf Prozent, ein hoher Cashflow sowie eine prognostizierte Verbesserung des Unternehmensergebnisses gehören. Weiterhin ausschlaggebend sei eine angemessene Bewertung der Aktie. Hinzu würden solide Finanzen und eine gute Unternehmensführung kommen.

Bislang habe der Fonds überzeugen können. Er sei eine gute Alternative zu den bekannten Europa-Fonds. (Ausgabe 5 vom 05.02.2016) (10.02.2016/fc/a/f)