CROCI-Fonds: Positive Bilanz vergangener zehn Jahre durch systematische Aktienauswahl - Fondsanalyse


11.07.14 10:48
Dt. Asset & Wealth Mgmt.

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die Bilanz nach zehn Jahren kann sich sehen lassen, so die Experten von Deutsche Asset & Wealth Management (DeAWM) in ihrem Kommentar zum CROCI Euro, CROCI US (ISIN LU0743580630 / WKN A1JTP4) und CROCI Japan.

Vor genau zehn Jahren hätten Anleger erstmals über drei Publikumsfonds von Deutsche Asset & Wealth Management (DeAWM) in die "Cash Return on Capital Invested" (CROCI)-Strategie investieren können. Sowohl beim CROCI Euro als auch CROCI US und beim CROCI Japan liege die Performance nach zehn Jahren über dem jeweiligen Vergleichsindex (Stand 30.06.2014, Quelle: Deutsche Bank). Bei der CROCI-Strategie würden weltweit Unternehmen analysiert, um überbewertete Aktien zu vermeiden und günstige Aktien zu erkennen.

"Unsere CROCI-Analyse hat ihre Fähigkeit, echte Werte in Aktienmärkten zu finden, eindrucksvoll bewiesen", sage Francesco Curto, Leiter CROCI bei DeAWM. "Gerade langfristig zeigt sich der Vorteil unseres Ansatzes, Titel mit Kurssteigerungspotenzial auszuwählen und überbewertete Aktien zu vermeiden." Die Wertentwicklung der CROCI-Fonds in den Zwölf-Monatszeiträumen seit Auflage zeige, dass die Strategien in Abwärtsphasen an den Börsen zum Teil deutlich geringere Verluste aufgewiesen hätten. Auch in steigenden Aktienmärkten habe die CROCI-Strategie in vielen Jahren den Vergleichsindex schlagen können. Seit Auflage liege die Überrendite beim CROCI US bei 1,7 Prozent p.a, beim CROCI Euro bei 2 Prozent p.a. und beim CROCI Japan bei 0,5 Prozent p.a.

Die CROCI-Strategie sei bereits 1996 von der Deutschen Bank entwickelt und ab 2004 über Fonds zugänglich gemacht worden. Aktuell würden 3,55 Milliarden Euro in CROCI-Fonds und mehr als 10 Milliarden Euro insgesamt nach der CROCI-Strategie von DeAWM verwaltet (Stand 04.07.2014, Quelle: Deutsche Bank). Der CROCI US als größter nach dieser Strategie verwalteter Fonds nach verwaltetem Volumen habe Anfang Juni die Marke von 2 Milliarden US-Dollar Fondsvolumen überschritten.

CROCI sei ein Prozess zur Aktienauswahl mit dem Ziel, unterbewertete Titel anhand ihres ökonomischen Kurs/Gewinn-Verhältnisses (öKGV) zu erkennen. Beim CROCI-Prozess würden Bilanzdaten ausgewertet und nach einem festen Regelwerk von rund 60 Analysten angepasst. Auf diese Weise solle die Profitabilität und Bewertung von Unternehmen unabhängig von Sektoren und Märkten vereinheitlicht und damit besser vergleichbar gemacht werden. Beispielsweise würden solche Verbindlichkeiten wie Pensionsrückstellungen einbezogen, die unter Umständen nicht oder nur zum Teil in der Bilanz auftauchen würden. Auf der anderen Seite würden immaterielle Vermögenswerte wie zum Beispiel Markenwerte bei der Bewertung berücksichtigt.

Sandra Niethen, Leiterin Vertrieb systematische Fonds bei DeAWM für Europa und Asien, kommentiere: "Der Vorteil der CROCI-Strategie ist ihre Anwendbarkeit auf viele verschiedene Märkte und Strategien. Neben den erfolgreichen Länder- und Regionenfonds haben sich bei Anlegern auch CROCI-Fonds auf Sektoren- und Dividendenstrategien durchgesetzt." (11.07.2014/fc/a/f)





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