BNY Mellon Global Multi-Asset Income Fund: Die USA auf dem Weg zur selbstverschuldeten Rezession


08.02.19 13:30
BNY Mellon IM

Brüssel (www.fondscheck.de) - Aktienkurse fielen, als sich abzeichnete, dass die USA und China bis Ende Februar kein Handelsabkommen erzielen könnten, so Paul Flood, Portfoliomanager des BNY Mellon Global Multi-Asset Income Fund bei Newton IM - einer Boutique von BNY Mellon Investment Management.

Nach Ablauf dieser Frist wollten die USA die Zölle auf chinesische Importe im Volumen von 200 Mrd. US-Dollar von 10% auf 25% erhöhen. Dieser Schritt würde die ohnehin schwache chinesische Wirtschaft weiter belasten, aber auch die Preise für Verbraucher und Unternehmen in den USA erhöhen.

Zwar gebe es Fortschritte, da China anbiete, den Kauf von US-Gütern zu fördern. Die US-Regierung wolle jedoch ein Ende der erzwungenen Technologietransfers und staatlichen Industriesubventionen an chinesische Unternehmen erreichen, die US-Anbietern im Wettbewerb das Leben schwer machen würden. China scheine zu einer Einigung nicht bereit.

Anleihen hingegen hätten sich erholt, weil Investoren die voraussichtlichen Auswirkungen der neuen Zölle auf die Weltwirtschaft eingepreist hätten. Bis die Verhandlungen abgeschlossen seien, dürften Unternehmen ihre Investitionsentscheidungen aufschieben. Auch Entlassungen seien möglich, wenn Unternehmen Kosten senken und die Rentabilität sichern müssten.

Die USA seien damit einen weiteren Schritt in Richtung selbstverschuldete Rezession gegangen. (08.02.2019/fc/a/f)





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