Aramea Aktien Select-Fonds: 06/2019-Bericht, Wertzuwachs von 2,6% - Fondsanalyse


19.07.19 12:00
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Aramea Aktien Select-Fonds ist es, im Rahmen einer aktiven Strategie langfristig einen attraktiven Wertzuwachs zu erwirtschaften, so die Experten von Aramea Asset Management.

Den Anlageschwerpunkt des Fonds würden nationale und internationale Aktien mit attraktivem Rendite-Risiko-Profil bilden. Die Titelsektion erfolge über einen substanzorientierten Investmentprozess. Derivate Instrumente und Techniken könnten sowohl zu Absicherungs- als auch zu Investitionswecken eingesetzt werden.

Der Juni habe eine eindrückliche Wiederaufnahme des Aufwärtstrends an den Aktien- und Kreditmärkten nach der temporären Schwäche im Vormonat gebracht. Der MSCI World-Index in lokaler Währung habe im Monatsvergleich 4,8% gewonnen. Auch die europäischen Aktienmärkte hätten deutliche Gewinne verzeichnet. Der EURO STOXX 50-Index habe 6,0% gewonnen, der marktbreite STOXX Europe 600-Index habe ebenfalls Zuwächse von 4,5% verbucht.

Haupttreiber seien starke Signale der Notenbanken in Richtung einer monetären Lockerung gewesen. Bemerkenswert sei dabei die sehr schnelle Reaktion der Geldpolitik bereits auf erste, kleinere Schwächesignale der Konjunktur und der Finanzmärkte gewesen. In früheren Zyklen sei vielfach noch in eine Rezession hinein die Liquidität verknappt worden. Ermöglicht worden sei das zügige Eingreifen der Zentralbanken durch eine sehr moderate Inflation und fallende Inflationserwartungen. Auffallend sei zudem eine weltweit breit abgestützte monetäre Lockerungswelle der Geldpolitik gewesen. Neben China hätten sich auch die Australische und Neuseeländische Zentralbank und eine Reihe weiterer Emerging Markets den USA und Europa angeschlossen.

Aufgrund dieser Entwicklungen seien die langfristigen Zinsen von Staatsanleihen in den USA und Europa nochmals deutlich gesunken, was auch den Aktien- und Kreditmärkten zusätzlichen Schwung verliehen habe. Interessanterweise habe dieser Zinsrückgang am langen Ende nicht zu einer weiteren Abflachung der Zinskurven geführt, da auch das kurze Ende gefallen sei. Eine weitere Abflachung der Kurve wäre dagegen ein ernsthaftes Rezessionssignal gewesen. Die Risikoprämien - gemessen am iTraxx Europe Main sowie iTraxx Europe Crossover - hätten sich um 19 bzw. 56 Basispunkte eingeengt, auf nunmehr einem Niveau von 52 bzw. 253 Basispunkten.

Verschiedene andere Frühwarnindikatoren (Kupferpreis, Baltic Dry und Harpex Schiffstransportraten, Kreditimpulse) hätten sich stabil oder sogar leicht stärker entwickelt und damit weltweit noch intaktes Wachstumsmomentum für die Konjunktur signalisiert. Verschiedene Störfaktoren wie die durchaus gefährliche Entwicklung im Iran, der Brexit und der Handelskrieg hätten nur mäßig negativen Einfluss auf die Finanzmärkte gehabt, was markttechnisch als robust und damit positiv gewertet worden sei.

Aufgrund der weiter gestiegenen geopolitischen Unsicherheiten gerade im Mittleren Osten habe der Ölpreis im Berichtszeitraum stark an Wert gewonnen. Ein Fass der Sorte WTI Crude Oil habe sich um 9% auf 58,47 USD verteuert. Gold hingegen habe sich in USD abermals um 8% verteuert und sich einmal mehr als Zufluchtsort in unsicheren Zeiten bewiesen. (Stand vom 30.06.2019) (19.07.2019/fc/a/f)






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