Alte Hasen gut im Geschäft: BGF World Gold-Fonds auf FondsNote 1 hochgestuft


13.05.16 12:29
Euro Advisor Services GmbH

München (www.fondscheck.de) - Wer vor zehn Jahren ein Finanzmagazin aufschlug, fand stets seinen Namen: Evy Hambro, so die Experten der Euro Advisor Services GmbH.

Der Brite habe damals bereits vier Jahre den BGF World Gold Fonds (ISIN FR0010588210 / WKN A1C4T1) gemanagt, der scheinbar unaufhaltsam gestiegen sei. Hambro sei ein Star der Fondsszene gewesen, ohne es darauf anzulegen. Zunächst im Jahr 2008, aber spätestens ab dem Jahr 2011 sei doch die Euphorie verflogen. Der Kurs des BlackRock-Goldminenfonds habe sich fortan halbiert. Erst jüngst sei Hambro die Wende gelungen. In den vergangenen sechs Monaten habe der BGF World Gold um 50 Prozent zugelegt. Über vier Jahre liege er aber noch deutlich im Minus. In dieser Zeit, die für die FondsNote relevant sei, zähle er jedoch zu den Goldminenfonds mit dem besten Rendite-Risiko-Profil. Daher stufe €uro Advisor Services ihn nun auf FondsNote 1 hoch. Beim BGF World Mining A2 $ (ISIN LU0075056555 / WKN 986932) müsse Hambro indes noch zulegen. Den Rohstoff-Aktienfonds manage der Brite seit März 1997. Allerdings bewerte €uro Advisor Services ihn derzeit nur mit FondsNote 5.

Besser laufe es für den Fondak - einem der traditionsreichsten deutschen Aktienfonds. Vor gut einem Jahr habe Fondsmanager Ralf Walter den Sprung auf Note 3 geschafft. Nun sei ihm der Sprung auf Note 2 gelungen. Walter investiere in deutsche Blue Chips und Nebenwerte. Dazu gehöre auch, dass er bisweilen komplett auf DAX-Werte wie BASF, E.ON, Siemens oder VW verzichte. Bei Allianz Global Investors stehe der Fondak damit in Konkurrenz zum Concentra, bei dem Manager Matthias Born ähnlich agiere, aber stärker auf das strukturelle Wachstum der Unternehmen achte. Auch der Concentra trage FondsNote 2.

Dagegen stufe €uro Advisor Services den globalen Aktienfonds Carmignac Investissement auf FondsNote 4 runter. Fondsmanager Edouard Carmignac habe in jüngerer Zeit wenig Fortune mit seiner skeptischen Sicht, als er die Aktienquote netto auf 60 bis 70 Prozent gesenkt habe. Käme es zu einer Baisse dürfte er relativ zu anderen globalen Fonds aber wieder Boden gut machen.

Carmignac male auf Ebene der Einzelwerte allerdings nicht schwarz. "Der Verfall des Dollars ist für US-Unternehmen und insbesondere für die Bewertung der von uns gehaltenen Internetriesen positiv", habe er Mitte April dieses Jahres geschrieben. Der Franzose möge vor allem Amazon, Alphabet und Facebook, die zu seinen zehn größten Einzelwerten zählen würden. Ein ungewisser Ausblick sei zudem günstig für Unternehmen mit hoher Transparenz, darunter Pharma- und Biotechnologieunternehmen, habe er geurteilt. Hier investiere Carmignac zum Beispiel in Celgene, Novartis und Novo Nordisk. Insgesamt würden die sechs genannten Titel rund 30 Prozent seines Portfolios ausmachen.

Einen guten Einstand habe der JPMorgan Emerging Markets Corporate Bond Fund EUR Hedged (ISIN FR0010588210 / WKN A1C4T1) gefeiert. Auf Anhieb bewerte €uro Advisor Services ihn mit Note 1. Pierre-Yves Bareau und Scott McKee würden dort in Unternehmensanleihen aus den Schwellenländern investieren. Derzeit würden sie rund 200 einzelne Anleihen halten, deren Bonitäten überwiegend ein BBB- (45%) und BB-Rating (27%) aufweisen würden. Zu ihren größten Einzelwerten würden Creditcorp aus Peru, Grupo Mexico aus Mexiko, Lamar Funding aus Oman, Petrobras aus Brasilien oder Severstal aus Russland zählen. Das Währungsrisiko würden sie bei dieser Tranche absichern. (Ausgabe Mai 2016) (13.05.2016/fc/a/f)





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