Aktienmärkte seit Anfang des Jahres Aufbruchstimmung
03.02.12 14:42
LB Baden-Württemberg
Stuttgart (aktiencheck.de AG) - An den Aktienmärkten herrscht seit Anfang des Jahres Aufbruchstimmung, so die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg.
Der Jahreswechsel habe wie eine losgelöste Bremse gewirkt. Und nach und nach würden immer mehr Anleger auf den fahrenden Zug aufspringen und der Aufwärtsbewegung ständig neue Nahrung geben. Oder müssten aufspringen. Unterinvestierte institutionelle Investoren könnten nicht tatenlos zusehen, wie ihnen tagtäglich Rendite entgehe. Die fundamentale Rechtfertigung für die steigenden Kurse komme in erster Linie aus dem Umfeld der Euro-Schuldenkrise. Dank der von der EZB verteilten Liquidität gelinge es sowohl Italien als auch Spanien, am Kapitalmarkt zu annehmbaren Konditionen Mittel aufzunehmen. Das Schreckensszenario, dass eines der großen Euro-Länder sich nicht mehr selbst helfen könne, sei damit im Moment unwahrscheinlicher geworden.
Die derzeit laufende Berichterstattung der Unternehmen zum vierten Quartal und zum Gesamtjahr liefere dagegen keine wesentlichen Impulse. Positiven Ergebnissen wie vom Softwarehersteller SAP stünden immer wieder Enttäuschungen wie von Siemens oder der Deutschen Bank als prominenteste Vertreter entgegen. Eine signifikante Tendenz sei bislang nicht erkennbar, Kursimpulse nur in Einzelfällen spürbar. Und die Ausblicke würden auch nicht gerade nach überbordender Zuversicht klingen.
In der Vergangenheit sei auf einem freundlichen Januar oft auch ein freundlicher Februar und März gefolgt. Die Börsenweisheit "the trend is your friend" sei für viele ein beliebter Ratgeber. So könnte den Aktienbörsen in den kommenden Wochen und Monaten - auch im Hinblick auf fehlende attraktive Anlagealternativen - weitere Liquidität zufließen. Vor diesem Hintergrund erscheine die vor kurzem selbst mit einem guten Fernglas nur zu erahnende Marke von 7.000 DAX-Punkten plötzlich in greifbarer Nähe. (03.02.2012/ac/a/m)
Der Jahreswechsel habe wie eine losgelöste Bremse gewirkt. Und nach und nach würden immer mehr Anleger auf den fahrenden Zug aufspringen und der Aufwärtsbewegung ständig neue Nahrung geben. Oder müssten aufspringen. Unterinvestierte institutionelle Investoren könnten nicht tatenlos zusehen, wie ihnen tagtäglich Rendite entgehe. Die fundamentale Rechtfertigung für die steigenden Kurse komme in erster Linie aus dem Umfeld der Euro-Schuldenkrise. Dank der von der EZB verteilten Liquidität gelinge es sowohl Italien als auch Spanien, am Kapitalmarkt zu annehmbaren Konditionen Mittel aufzunehmen. Das Schreckensszenario, dass eines der großen Euro-Länder sich nicht mehr selbst helfen könne, sei damit im Moment unwahrscheinlicher geworden.
Die derzeit laufende Berichterstattung der Unternehmen zum vierten Quartal und zum Gesamtjahr liefere dagegen keine wesentlichen Impulse. Positiven Ergebnissen wie vom Softwarehersteller SAP stünden immer wieder Enttäuschungen wie von Siemens oder der Deutschen Bank als prominenteste Vertreter entgegen. Eine signifikante Tendenz sei bislang nicht erkennbar, Kursimpulse nur in Einzelfällen spürbar. Und die Ausblicke würden auch nicht gerade nach überbordender Zuversicht klingen.
In der Vergangenheit sei auf einem freundlichen Januar oft auch ein freundlicher Februar und März gefolgt. Die Börsenweisheit "the trend is your friend" sei für viele ein beliebter Ratgeber. So könnte den Aktienbörsen in den kommenden Wochen und Monaten - auch im Hinblick auf fehlende attraktive Anlagealternativen - weitere Liquidität zufließen. Vor diesem Hintergrund erscheine die vor kurzem selbst mit einem guten Fernglas nur zu erahnende Marke von 7.000 DAX-Punkten plötzlich in greifbarer Nähe. (03.02.2012/ac/a/m)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 6.308,96 | 6.384,26 | -75,30 | -1,18% | 17.05./17:45 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0008469008 | 846900 | 7.524 | 4.966 | |
Werte im Artikel
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