AXA World Funds Framlington Digital Economy: Cyber Monday & Co. - Online-Shopping auf dem Vormarsch - Fondsanalyse


29.11.19 13:24
AXA Investment Managers

Köln (www.fondscheck.de) - Auf die eine Rabattschlacht folgt die nächste, so die Experten von AXA Investment Managers.

Heute finde der Black Friday Sale als einer der größten Shopping-Events des Einzelhandels statt und sein digitales Pendant - der Cyber Monday - stehe bereits in den Startlöchern: Am 2. Dezember dieses Jahres würden Online-Shops wieder mit Rabatten und Angeboten locken und den Cyber Monday in die erfolgreichsten Online-Shopping-Tage einreihen.

Der Umsatz wachse von Jahr zu Jahr: 2018 habe der Cyber Monday mit 7,9 Milliarden US-Dollar erneut einen neuen Rekord für einen an einem einzelnen Tag gemessenen Online-Umsatz in den USA verzeichnet. Einer Prognose von Adobe zufolge werde sich der E-Commerce-Umsatz am Cyber Monday im Jahr 2019 auf rund 9,4 Milliarden US-Dollar belaufen - und damit 2 Milliarden mehr Umsatz generieren als der Black Friday.

Für Jeremy Gleeson, Portfolio Manager bei AXA Investment Managers (AXA IM), sei das nicht das einzige Indiz für eine Verschiebung der Umsätze hin zum Online-Handel. "Der Verbraucher von heute wird immer digitaler, immer vernetzter. Über Smartphones können Kunden direkt auf eine Riesenauswahl von Angeboten zugreifen, die immer schneller geliefert werden. Sie bieten die Chance auf enorme Umsätze. Unternehmen müssen reagieren und ihre Onlinepräsenz verstärken, um auf das Kaufverhalten der Verbraucher einzugehen", sage Gleeson.

Zahlen würden belegen: Die Marktdurchdringung des Online-Handels steige kontinuierlich. Laut dem Global Ecommerce Report 2019 von eMarketer habe der E-Commerce-Anteil des Einzelhandels 2018 12,2 Prozent betragen. 2020 solle er Schätzungen zufolge bereits auf 16,1 Prozent, und 2023 sogar auf 22 Prozent steigen. "Die Umsätze im Online-Shopping wachsen entsprechend - und das nicht nur an Shopping-Event-Tagen", sage Gleeson.

Gleichzeitig stelle sich der Trend zum Kauf über mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets ein. Am letzten Cyber Monday seien Onlineumsätze in Höhe von 2,83 Milliarden US-Dollar auf mobile Endgeräte entfallen. Am Singles Day etwa - das global bislang umsatzstärkste Shopping-Event - seien 2018 90 Prozent der Produkte im Wert von 31 Milliarden US-Dollar von Alibaba über mobile Endgeräte verkauft. Für Gleeson erkläre sich dieses Phänomen von selbst: "Smartphones und Co. bieten Käufern jederzeit Zugang zu einem großen Angebot mit immer kürzeren Lieferzeiten." Für Letzteres nähmen Verbraucher auch gerne ein wenig mehr Geld in die Hand: 41 Prozent seien bereit, für eine taggleiche Lieferung mehr zu bezahlen. Damit habe vor allem Amazon.com punkten können - am diesjährigen Amazon Prime Day habe das Unternehmen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um 71 Prozent steigern können.

Auch die Marketing-Branche stelle sich zunehmend auf Online-Werbung um: "Etwa die Hälfte der Ausgaben entfällt heutzutage auf digitale Werbung", sage Gleeson. Das Resultat eines veränderten Verbraucherverhaltens: Immerhin knapp ein Drittel der Verbraucher kaufe heute mindestens einmal die Woche online ein, 9 Prozent würden dafür sogar digitale Sprachassistenten nutzen.

Damit Unternehmen mit dem hohen Umsatzwachstum des Online-Handels mithalten könnten, müssten sie Gleeson zufolge entsprechend des Verbraucherverhaltens ihre digitale Präsenz ausbauen. "Online-Shopping-Tage wie der Cyber Monday sind perfekt auf den digital vernetzten Verbraucher von heute zugeschnitten. Unternehmen müssen auf das Kaufverhalten während der Shopping-Events eingehen, um einen Vorteil daraus ziehen zu können", sage Gleeson.

Auch Investoren könnten vom vernetzten Verbraucher und der digitalen Wirtschaft profitieren. So investiere etwa der AXA World Funds Framlington Digital Economy gezielt in Unternehmen, die sich auf den Auswahl- und den Entscheidungsprozess sowie auf die Auslieferung im E-Commerce spezialisiert hätten. Darüber hinaus investiere er in so genannte Enabler - Unternehmen also, die Firmen mit traditionellen Geschäftsmodellen dabei helfen würden, die Vorteile der digitalen Welt für sich zu nutzen. (29.11.2019/fc/a/f)






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