ARGENTUM-Fonds: "Buy and Hold nicht tragfähig" - Konsequente Absicherungsstrategie schützt Vermögen


05.05.20 14:00
Argentum Asset Management

Husum (www.fondscheck.de) - Die Dachfonds ARGENTUM Stabilitäts-Portfolio (ISIN DE000A1C6992 / WKN A1C699) und ARGENTUM Performance Navigator haben die Verluste im Zuge der Corona-Krise beinahe wieder ausgeglichen, so die Experten von Argentum Asset Management.

Für Fondmanager Thorsten Mohr sei aktives Management mit kurzen Entscheidungswegen das Mittel zum Erfolg. Die Corona-Krise habe die Kapitalmärkte und viele Fonds und Vermögensverwaltungsstrategien tüchtig durcheinander gebracht. Zweistellige Rückgänge seien sogar bei eher defensiven Konzepten zu finden, sehr aktienlastige Strategien hätten noch stärker nachgegeben. Dem Fondsmanagement der Dachfonds ARGENTUM Stabilitäts-Portfolio und ARGENTUM Performance Navigator hingegen sei es gelungen, nach einer kurzen, knackigen Schwächephase wieder zurück auf die Erfolgsspur zu kommen und die Verluste weitgehend aufzuholen. Die Fonds würden mehr als 90 Millionen Euro verwalten.

Seit Jahresbeginn stehe das ARGENTUM Stabilitäts-Portfolio bei minus 3,9 Prozent, der ARGENTUM Performance Navigator bei minus 2,8 Prozent. Bei beiden Fonds sei die Tendenz positiv und weise Richtung Null-Linie. "Wir sind guter Dinge, die Rückgänge auf Sicht ausgleichen zu können. Auf Jahressicht sind wir mit beiden Strategien im Plus, seit Auflage sind die Fonds im mittleren zweistelligen Prozentbereich gewachsen", sage Portfoliomanager und Argentum Asset Management-Geschäftsführer, Thorsten Mohr. "Das hat mit unserer konsequenten Absicherungsstrategie zu tun. Wir haben den veränderten Marktbedingungen frühzeitig Rechnung getragen und die Aktienquote so weit wie möglich gesenkt. Diesen Schritt sind wir schon bei den ersten Anzeichen des Abschwungs konsequent gegangen und konnten dadurch die Verluste in den Fonds so weit wie möglich begrenzen."

Diese Liquidität habe das Fondsmanagement erst nach und nach wieder investiert und so von dem kontinuierlichen Rebound profitiert. Mittlerweile betrage die Aktienquote im eher offensiven ARGENTUM Performance Navigator wieder annähernd 100 Prozent, im defensiven ARGENTUM Stabilitäts-Portfolio würden Anleihen-Fonds dominieren. "Entscheidend für uns ist, wirklich aktives Management zu betreiben. Eine Buy and Hold-Strategie ist heute noch weniger tragfähig als in der Vergangenheit. Bildlich gesprochen haben wir jederzeit den "Finger am Abzug", um auf Ereignisse so schnell wie möglich reagieren zu können. Das hat uns bei den massiven Verwerfungen sehr geholfen, auf Kurs zu bleiben und schnell wieder durchzustarten", erläutere Thorsten Mohr.

Zugleich habe Portfoliomanager Mohr darauf geachtet, die generelle strategische Ausrichtung nicht zu verändern. "Wir konzentrieren uns maßgeblich auf die Themen Medizintechnik, Pharmazie, Versorgungsindustrie, Robotik, bargeldloses Bezahlen und Hightech-/IT-Industrie. Wir sind der Überzeugung, dass diese Titel besser durch die Krise kommen und danach auch schneller wieder durchstarten werden. Zudem richten wir uns generell stärker auf Dividendentitel aus, die eine hohe Substanz aufweisen und für kontinuierliche Erträge auch in schwierigen Zeiten stehen."

Die aktuelle Krise habe das Fondsmanagement nur nochmals darin bestätigt, sich besonders mit solchen Branchen und Märkten zu befassen, die aufgrund allgemeiner Trends in der Zukunft stärker wachsen könnten als der Durchschnitt. Mohr sei überzeugt, dass es nicht die letzte Krise bleiben werde. "Daher werden die Versorgung mit Waren, medizinische Entwicklungen und Digitalisierung absolute Wachstumstreiber bleiben, sodass wir solche Titel weiterhin übergewichten werden."

Seine Aussicht auf die nächsten Monate sei verhalten positiv. "Solange das Corona-Virus nicht eingedämmt ist beziehungsweise ein verlässlicher Impfstoff gefunden ist, werden die Zurückhaltung und die Unsicherheiten hoch sein. Aber die Tendenzen weisen in Richtung eines Aufschwungs, den wir dann natürlich nutzen wollen. Bis dahin sind Ruhe und Gelassenheit und ein Flug auf Sicht, aber auch Respekt vor der Situation wesentliche Kriterien." (05.05.2020/fc/a/f)






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